Am Sonntag, 9. März feierte Kaplan Luca Fian im Sonntagsgottesdienst in Konradsheim Nachprimiz, seine insgesamt 42. Nachprimiz, nachdem er am 29. Juni 2024 zum Priester geweiht wurde. Er zeigte sich in seiner Begrüßung sichtlich erfreut über die zahlreiche Anteilnahme und auch über die für einen gebürtigen Kärtner so vertrauten Klänge aus der Katschtaler Messe. Der Seniorenchor unter der Leitung von Josef Ritt umrahmte den Gottesdienst musikalisch.
In der Predigt erzählte er von seiner Berufung, von seinem Weg zum Priesterberuf. Ursprünglich hatte er als Eisenbahnerkind Lokführer als Berufswunsch im Kopf. Die Firmvorbereitung und später die Pfarrjugenderfahrungen in seiner Heimatgemeinde brachten ihn dann mit der Idee des Priesterseins in Berührung. Aus dem Grazer Priesterseminar sei er vorerst enttäuscht weggegangen und er habe dann das Theologiestudium als Laie abgeschlossen. Nach einem ermutigenden Gespräch mit dem St. Pöltner Bischof Schwarz, so der Primiziant, ging er ins Wiener Priesterseminar, wurde zum Diakon und dann eben im Vorjahr zum Priester geweiht. Seit 1. Oktober 2024 sei er dem jetzigen Pfarrverband mit den fünf Pfarren Waidhofen, Zell, Böhlerwerk, St. Leonhard und Konradsheim zugeteilt, wo er sich sehr wohlfühle.
Sein Leitspruch aus dem 1. Korintherbrief lautet: „Das Schwache in der Welt hat Gott erwählt!“ Diese Zusage, so Kaplan Luca Fian, habe er persönlich auf seinem Weg als sehr bedeutsam erfahren. Und er sagte der Feiergemeinde gemäß seines eigenen priesterlichen Mottos: „Egal, wie klein oder schwach sie sich fühlen, Gott will durch sie dort wirken, wo sie sind, er liebt alle von Herzen.“ Pastoralassistentin Roswitha Bramauer formulierte für die Pfarre den Dank für Lucas Wirken und die Bitte um Segen für seinen weiteren Weg.
Am Ende des feierlichen Gottesdienstes erteilte er allen den individuellen Primizsegen.